Sitzung: 21.08.2025 Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung
Beschluss: einstimmig beschlossen
Abstimmung: Ja-Stimmen: 14, , Nein-Stimmen: 0, , Enthaltungen: 0
Vorlage: 65/034/2025
Beschlussvorschlag:
Der
vorgestellten Entwurfsplanung einschließlich der Kostenaufstellung für den
zweiten Bauabschnitt des Umbaus, der Erweiterung und Sanierung des
Feuerwehrgerätehauses Lohne wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Grundlage die weiteren
Planungsschritte bis zur Vorbereitung der Vergaben vorzubereiten.
Sachverhalt:
Im ersten Bauabschnitt, der im Zeitraum Juli 2022 bis Juni 2024 umgesetzt wurde, wurden die Fahrzeug- und Waschhalle sowie der Zwischentrakt mit den Räumen für Aufenthalt, Schulung, Funkraum, Kleiderkammer, Hausmeisterbereich und Werkstatt realisiert. Dies ermöglichte die Schaffung zusätzlicher Freiräume im Bestandsgebäude, die nun für die Durchführung des zweiten Bauabschnitts genutzt werden können.
Aktuell wurden Änderungen gegenüber der Genehmigungsplanung von 2020/2021 vorgenommen. So ist im zweiten Bauabschnitt geplant, die Sanitär- und Umkleideräume für Damen und Herren im Erdgeschoss neu anzuordnen, um dem steigenden Personalbedarf gerecht zu werden. Eine wesentliche Änderung betrifft die Erweiterung des Schulungsraums im Obergeschoss. Anstelle eines Anbaus über dem Balkon, wie ursprünglich geplant, wird nun die Fläche durch den Abbruch einer Bestandswand vergrößert. Die Teeküche wird an eine andere Stelle im Bestandsgebäude verlegt. Der neue Schulungsraum wird etwa 134 m² groß sein und Platz für 123 Sitzplätze bieten. Zur flexiblen Nutzung wird eine mobile Trennwandanlage vorgesehen.
Im Rahmen der geplanten Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen werden auch umfassende energetische Anpassungen vorgenommen, um den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Abgasabsaugung, Wärmeversorgung, Lüftung sowie die Elektronik einschließlich der Beleuchtung. Hierbei wird insbesondere auf den Einsatz von LED-Technologie und automatisierten Steuerungssystemen geachtet.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der geplanten Maßnahme ist die Dachsanierung der alten Fahrzeughalle. Diese ist erforderlich, da zunehmend Leckstellen im Dach auftreten und die Dämmung nicht mehr den Anforderungen entspricht. Geplant ist eine neue Dacheindeckung mit Thermo-Dachelementen. Darüber hinaus sollen auch weitere, geeignete Dachflächen für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet werden.
Das Architekturbüro Theilen & Theilen, vertreten durch Herrn Franz-Josef Theilen, berichtete in der Sitzung ausführlich über den aktuellen Stand der Planung, inkl. belastbarer Angaben zu den Kosten anhand einer Präsentation.
Beratungsverlauf:
Auf entsprechende Anfrage erläuterte Herr Theilen, dass gestiegene
gesetzliche Anforderungen und Standards ursächlich für die bestehenden Defizite
rund ums Feuerwehrgerätehaus sind.
Herr Theilen teilte auf entsprechende Anfrage mit, dass das
Feuerwehrgerätehaus durch die rückwärtigen unbebauten Flächen noch ein
Erweiterungspotential um Stellplätze für bis zu 4 Löschfahrzeuge habe.
